RFID-Medien: Karte, Keyfob, Armband & Co
RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht die kontaktlose Identifikation und Datenübertragung per Funkwellen – ohne Sichtkontakt, ohne Batterie im Transponder, zuverlässig auch unter rauen Bedingungen. Ob Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Logistik oder Event-Management: Die RFID-Technologie vereinfacht Prozesse und erhöht die Sicherheit in Unternehmen. All About Cards bietet das vollständige Spektrum an RFID-Medien – individuell konfigurierbar, professionell bedruckt und in allen gängigen Chip-Technologien lieferbar.
RFID-Medientypen im Vergleich
Je nach Einsatzszenario, Umgebungsbedingungen und Budget sind unterschiedliche RFID-Träger sinnvoll.
All About Cards bietet alle gängigen RFID-Medientypen an:
| Datenträger | Frequenz | Typische Anwendungen | Stärken | Individualisierung |
|---|---|---|---|---|
| RFID-Karten | 125 kHz / 13,56 MHz | Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Mitarbeiterausweis, Ticketing, Bezahlfunktion | Scheckkartenformat (ISO 7810), platzsparend im Portemonnaie, robust, hohe Akzeptanz und kompatibel mit gängigen Zutrittssystemen | Beidseitiger Farbdruck, Prägung, Kodierung und Laminierung |
| RFID-Schlüsselanhänger (Key Fobs) | 125 kHz / 13,56 MHz | Mitarbeiteridentifikation, Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Besuchermanagement | Stabiles ABS-Gehäuse, jederzeit griffbereit am Schlüsselbund, abriebfest und besonders langlebig | Bedruckt, lasergraviert, nummeriert oder im Firmenlayout erhältlich |
| RFID-Aufkleber & Labels | 125 kHz / 13,56 MHz / UHF | Asset Tracking, Logistik, Warensicherung, Fahrzeugidentifikation, Inventarisierung | Flexibel auf nahezu allen Oberflächen einsetzbar; Spezialvarianten für Metall- und Glasflächen verfügbar | Bedruckt, individuell zugeschnitten und nummerierbar |
| RFID-Armbänder | 125 kHz / 13,56 MHz | Events, Freizeitparks, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Krankenhäuser | Wasserfest, angenehm tragbar und in Silikon, Textil oder als Einwegvariante erhältlich | Farbauswahl, Logodruck, Personalisierung sowie Einwegvarianten für Veranstaltungen |
| NFC-Tags | 13,56 MHz (NFC-Standard) | Smartposter, kontaktloses Bezahlen, digitale Visitenkarten, App-Steuerung via Smartphone | Kompatibel mit allen NFC-fähigen Smartphones, frei beschreibbare NDEF-Daten und Reichweite bis ca. 10 cm | Bedruckbar sowie in verschiedenen Formen und Größen lieferbar |
| RFID-Sonderformen | Je nach Anforderung | OEM-Projekte, Industrieautomation, Fahrzeugidentifikation, Schildlösungen | Individuelle Gehäuseformen (Scheibe, Nagel, einbetonierbar), hitzefest und für extreme Umgebungen ausgelegt | Vollständig kundenspezifisch gefertigt |
FAQ zu RFID Medien
Was ist RFID einfach erklärt?
RFID steht für Radio Frequency Identification – Identifikation per Funk. Ein RFID-System überträgt Daten kontaktlos per Funkwelle zwischen einem RFID-Tag (Transponder mit Chip und Antenne) und einem Lesegerät. Passive RFID-Tags benötigen keine eigene Batterie: Sie gewinnen ihre Energie aus dem Funksignal des RFID-Lesegeräts. Das macht RFID-Medien besonders langlebig und wartungsarm.
Wie funktioniert RFID genau?
Das Lesegerät sendet ein elektromagnetisches Feld aus, das vom RFID-Tag empfangen wird. Die Antenne des Tags wandelt das Signal in elektrische Energie um und versorgt den Chip – ganz ohne Batterie. Der Chip überträgt seine gespeicherten Daten zurück an das Lesegerät. Je nach Frequenz (125 kHz im LF-Bereich oder 13,56 MHz im HF-/NFC-Bereich) variieren Reichweite und Einsatzgebiet. LF-Systeme erreichen ca. 10–50 cm, HF-/NFC-Systeme bis ca. 1 m, UHF-Systeme bis zu mehreren Metern.
Welche Komponenten und Typen von RFID-Systemen gibt es?
Ein RFID-System besteht aus drei Kernkomponenten: dem RFID-Tag (Chip + Antenne), dem RFID-Lesegerät (stationär oder mobil) und einer steuernden Software. Bei den Frequenzen unterscheidet man Niederfrequenz (LF, 125 kHz), Hochfrequenz (HF, 13,56 MHz – inkl. NFC) und Ultrahochfrequenz (UHF, 860–960 MHz). Passive Tags haben keine eigene Batterie; aktive Tags verfügen über eine Energiequelle und erreichen deutlich größere Reichweiten. All About Cards bietet RFID-Medien in LF und HF in allen gängigen Chip-Technologien (MIFARE, LEGIC, Hitag, ICode u.v.m.).
Welche Beispiele gibt es für RFID im Alltag?
RFID begegnet uns täglich: Zutrittskarten im Büro, kontaktlose Bankkarten im Portemonnaie, elektronische Reisepässe, Bibliotheksausweise, ÖPNV-Fahrkarten, Lagerlogistik im Einzelhandel, Tierkennzeichnung (Tierchip), Mautsysteme und NFC-Bezahlen per Smartphone. In der Industrie werden RFID-Tags zur Produktverfolgung, Fahrzeugidentifikation und Werkzeugverwaltung eingesetzt.
Wie unterscheiden sich RFID und NFC? Was ist der Vorteil von NFC?
Was bedeutet RFID im Portemonnaie – und wie sinnvoll ist RFID-Schutz?
Was sind die Nachteile von RFID?
Welche RFID-Medien bietet All About Cards an?