
MIFARE Classic 1K
Für bestehende Zutritts- und Hotelsysteme.
RFID- und NFC-Chips unterscheiden sich bei Frequenz, Reichweite, Speicher, Sicherheit und Kompatibilität mit Kartenlesern. Für einen Firmenausweis gelten deshalb andere Anforderungen als für eine Hotelkarte, ein NFC-Label oder einen UHF-Tag in der Logistik.
Besonders wichtig ist die vorhandene Infrastruktur. Wer bereits Kartenleser oder ein Schließsystem nutzt, kann den Chiptyp meist nicht frei wählen. Bei einem Neuprojekt lässt sich die Technik dagegen passend zur Anwendung, zum Sicherheitsbedarf und zur gewünschten Smartphone-Nutzung auswählen.
Chip-Finder
Sie möchten nicht alle Chiptypen einzeln vergleichen? Beantworten Sie vier kurze Fragen. Der Chip-Finder grenzt passende RFID- und NFC-Chips aus unserem Lieferprogramm für Ihre Anwendung ein.

Für bestehende Zutritts- und Hotelsysteme.

Für bestehende Guthaben- und Kantinenanwendungen.

Für Einweg-Tickets, Sticker und einfache Event-Anwendungen.

Für Event-Bändchen und Loyalty-Anwendungen.

Für sichere Firmenausweise und Multifunktionskarten.

Für NFC-Marketing, Visitenkarten und Smartphone-Anwendungen.

Preisorientierte Alternative für geeignete MIFARE-Bestandssysteme.

Für bestehende LEGIC-Zutrittssysteme.

Für sichere Zutritts- und Multifunktionsanwendungen.

Für Bibliotheken, Medienkennzeichnung und Warensicherung.

Für ältere 125-kHz-Zutrittssysteme und Schlüsselanhänger.

Für industrielle LF-Anwendungen und Kfz-Systeme.

Für Massenkennzeichnung und UHF-basierte Event-Anwendungen.

Für Retail, Inventur und Item-Level-Kennzeichnung.

Für Track-and-Trace mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.
LF findet sich heute vor allem in bestehenden Systemen. Einfache LF-Chips wie EM4100 / EM4200 besitzen keine kryptografische Absicherung.
Bei Neuprojekten wird LF meist nur eingesetzt, wenn vorhandene Lesegeräte weiter genutzt werden müssen oder ein spezieller technischer Grund dafür spricht.
HF ist der wichtigste Frequenzbereich für kontaktlose Karten und NFC-Anwendungen. Für Smartcards ist vor allem ISO/IEC 14443 relevant.
ISO/IEC 15693 wird unter anderem eingesetzt, wenn eine größere Lesedistanz benötigt wird, zum Beispiel in Bibliotheken.
UHF eignet sich für große Lesereichweiten und die schnelle Erfassung vieler Tags. Das ist besonders bei Inventur und Warenkennzeichnung hilfreich.
Für klassische Tür-Zutrittskontrollen ist UHF meist weniger geeignet, weil die größere Reichweite dort unerwünscht sein kann.
Bei einem bestehenden System sollte zuerst geprüft werden, welche Chiptypen der vorhandene Reader unterstützt.
Ein 125-kHz-Reader kann keinen 13,56-MHz-Chip lesen. Auch innerhalb desselben Frequenzbands sind Chiptypen nicht automatisch austauschbar. Die Angabe „MIFARE“ allein reicht deshalb oft nicht aus. Ein Reader für MIFARE Classic unterstützt nicht zwangsläufig jede DESFire- oder Ultralight-Konfiguration.
Für die Kompatibilitätsprüfung sind vor allem Hersteller und Modell des Lesers, der bisher verwendete Chiptyp, die Frequenz, das eingesetzte System und möglichst eine vorhandene Karte hilfreich.
Bei einem Wechsel des Chipstandards können neue Reader oder eine geänderte Systemkonfiguration erforderlich sein.